Das Institut für Kunst- und Körperpsychotherapie arbeitet im Bereich der phänomenologisch orientierten Therapieansätze. Sein Weiterbildungs- und Selbsterfahrungsangebot richtet sich sowohl an erfahrene Berater und Therapeuten als auch an interessierte Laien, die sich mit der eigenen Lebenserfahrung und Persönlichkeit auseinandersetzen wollen.
Es hat seine Schwerpunkte
Diese Therapieansätze verbindet eine Ausrichtung der therapeutischen Arbeit auf den in jedem Menschen vorhandenen lebendigen Kern, seine Ausdehnung und Resonanz in biologischen und sozialen Handlungsfeldern, für welche in neuerer Zeit der Biologe Rupert Sheldrake mit der Erforschung seiner morphogenetischen Felder und die moderen Neurobiologie wissenschaftliche Grundlagen geschaffen hat. Anthroposophische Ansätze in der Kunsttherapie finden hier ebenso ihren wissenschaftlichen Platz wie psychoanalytische und tiefenpsychologische Verfahren. Spirituelle Lebensfragen werden bei Bedarf in den therapeutischen Prozess ewinbezogen.
Erweitert werden diese therapeutischen Ansätze durch eine tiefenpsychologische Dimension der vorsprachlichen Entwicklung, welche vorgeburtliche und geburtliche Gefühle in den therapeutischen Prozess einbeziehen und zugänglich machen. Den vorsprachliche Entwicklungsraum erreicht die Psychoanalyse über metaphorische Bilder und Symbole, während er durch die phänomenologische Vorgehensweise in der Kunst- und Körpertherapie direkt zugänglich und erlebbar wird. Störungen, die ihre Ursache in einer Traumatisierung vor dem achtzehnten Lebensmonat haben, erreicht man zunächst nur über die therapeutische Arbeit mit Körperwahrnehmungen, weil der Mensch erst nach dieser Zeit seine Symbolisierungsfähigkeit entwickelt. Die in der Körperwahrnehmung bewusst werdenden frühen Erlebnisse ermöglichen eine nachträgliche Symbolisierung, welche im bildnerischen Ausdruck anschaubar und dadurch einer bewussten Verarbeitung zugänglich werden können.
In der therapeutischen Einzelarbeit (auch zusätzlich zu einer laufenden Psychotherapie) bietet es
Honorarkosten: Die therapeutische Einzelarbeit kostet € 68,-/60 Min. (Dies entspricht einem 50-Minutensatz von € 56,65) Die Kassenleistung beinhaltet je nach Krankenkasse eine unterschiedliche Selbstbeteiligung.
Ein minimales Setting von mindestens 4-5 Terminen (einmal pro Woche) oder 2 Termine pro Monat (über ein halbes Jahr) haben sich als sinnvoll und hilfreich erwiesen. Eine grundlegende Therapie umfasst in der Regel 40-80 Einzelstunden von 60-90 Minuten. Die systemische Einzelberatung kann auch als einmaliger Einzeltermin oder Kurzzeittherapie wahrgenommen werden.
Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Seminare und Weiterbildungsangebote. Unser Kursprogramm mit den aktuellen Terminen und Seminarpreisen können Sie kostenlos beim Institut anfordern.