Zweijährige Weiterbildung in Körperorientierter Kunsttherapie
- neue Ausbildungsgänge ab Feb. 2009 in Kassel und bei Bedarf in Süddeutschland (Bodenseeraum) -
Auf der Basis der Reichanischen Vegetotherapie mit ihrer Lehre von der sukzessiven Entpanzerung der sieben Körpersegmente, ihrer Weiterentwicklung zur Skan-Körperarbeit, sowie den Forschungen von R. Sheldrake an den morphogenetischen Feldern, ergeben sich völlig neue Grundlagen für eine phänomenologisch orientierte Kunsttherapie.
Sowohl die künstlerische als auch die therapeutische Arbeit setzen spezifische Kenntnisse voraus. Sie gelingen jedoch erst im Kontext morphischer Resonanz, der Wechselwirkung zwischen den energetischen Feldern der beteiligten Menschen und ihrem Zusammenwirken in einer integralen Bewusstseinsstruktur.
Die grundlegende Fähigkeit, in Beziehung zu sein, anderen Menschen von der eigenen lebendigen Existenz her begegnen zu können, wird bei den meisten Menschen überlagert von einer Schicht unbewusster, sozial unerwünschter Emotionen, tief sitzenden Ängsten, die im Verlauf ihres Lebens zu chronisch fixierten körperlichen und seelisch einengenden Lebenshaltungen geführt haben, und sich schließlich im Krankheitsbild manifestieren.
Körperorientierte Kunsttherapie fokussiert anders als die analytische Kunsttherapie auf die unter der problembeladenen Schicht vorhandene vegetative Dynamik seelischer Prozesse und ihrer Ausdehnung im kreativen Ausdruck. Die sich im vegetativen Gedächtnis lösenden energetisch-emotionalen Blockierungen werden im Verlauf des kunsttherapeutischen Prozesses wahrnehmbar und in ihrer vollen Bedeutung als wandlungsfähige Bewegung bewusst. Die entstehenden Werke begleiten die KlientInnen als heilende Bilder und helfen ihnen, die frei gewordenen Kräfte in ihr Alltagsleben zu integrieren.
Die prozessuale Entstehensweise künstlerischen Arbeitens
mit jeweils unterschiedlichen Ausdrucksmitteln ermöglicht den KlientInnen
einen individuellen selbsttätigen therapeutischen Entwicklungsweg.
Die am eigenen Wahrnehmungsweg orientierte schöpferische Tat wird
zum Ausgangspunkt der Auseinandersetzung mit den eigenen Behinderungen
und erweitert die eigene Handlungsfähigkeit zu einer geistesgegenwärtigen
prozessorientierten Lebenshaltung.
Die Weiterbildung umfasst eine grundlegende körperorientierte kunsttherapeutische Selbsterfahrung. Im einzelnen werden folgende Bausteine vermittelt:

Einführungsseminare bieten die Möglichkeit, einen Einblick in die verwendeten Methoden zu bekommen und dienen der Entscheidungshilfe für die Ausbildung. Darüber hinaus sind sie offen für alle, die diese Arbeitsweise kennen lernen und eigene kunsttherapeutische Erfahrungen machen möchten. Siehe hierzu: Einführungsseminare zur Körperorientierten Kunsttherapie.
Die zweijährige Weiterbildung wendet sich in erster Linie an Menschen aus pädagogischen, künstlerischen, therapeutischen und psychosozialen Berufsfeldern, die Körperorientierte Kunsttherapie in ihren bestehenden Arbeitsrahmen integrieren möchten. Die Weiterbildung kann auch als Orientierung für eine veränderte Berufs- oder Lebensperspektive genutzt werden. Sie ist in Einzelfällen auch für Klienten geeignet, die im gruppentherapeutischen Prozess an ihrer Entwicklung arbeiten möchten. In solchen Fällen und wenn im Laufe der ersten anderthalb Jahre ein längerer eigentherapeutischer Prozess wünschenswert erscheint, wird empfohlen den Grundstudienkurs zu wiederholen.
Die Seminare beginnen jeweils um 16 Uhr am Freitag und enden Sonntag
gegen 15.30 Uhr.
Die
Weiterbildung beginnt im Frühjahr eines jeden Jahres.
Das Sommerseminar findet in Deutschland statt.
Kosten pro Wochenendseminar: 220,- Euro, für das
Sommer-Blockseminar 800,- Euro plus Materialkosten, Unterkunft und
Verpflegung.
Abschlüsse:
Weiterbildungszertifikat nach 2 Jahren (Grundstudium), Fachschuldiplom Kunsttherapie und psychotherapeutischer Heilpraktiker nach 4 Jahren (Hauptstudium).