Das zweijährige Hauptstudium umfasst:
Die kunsttherapeutischen Grundlagen werden erweitert (Inhalte siehe Grundstudium/ Weiterbildung). Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die kunst- und körperpsychotherapeutischen Grundlagen über einen längeren Zeitraum geübt und grundlegend am eigenen Leib erfahren werden müssen, um in der therapeutischen Arbeit erfolgreich angewendet werden zu können.
Die Fachrichtung Künstlerische Arbeit als Entwicklungsweg stellt den künstlerischen Werdeprozess ins Zentrum der therapeutischen Entwicklungsarbeit. Diese phänomenologische Vorgehensweise in der Kunsttherapie hat ihren Platz vor allem in der Heilpädagogik und anderen Langzeittherapien. Sie entspricht dem kunsttherapeutischen Ansatz der Ottersberger Schule.
Hier wird der theoretische Lehrstoff der Psychiatrie und Psychopathologie vermittelt, der auch für die Heilerlaubnis und die Prüfung beim Gesundheitsamt benötigt wird. Der erfolgreiche Abschluss dieser Prüfung bietet den rechtlichen Rahmen zu einer freiberuflichen Ausübung der Heilkunde auf dem Fachgebiet der Psychotherapie und ermöglicht die Gründung einer freien Praxis als KunsttherapeutIn und psychotherapeutische HeilpraktikerIn. Auf der Grundlage einer umfassenden psychiatrischen Krankheitslehre werden kunsttherapeutische, körpertherapeutische, traumatherapeutische und systemtherapeutische Interventionen zu den verschiedenen Krankheitsbildern erarbeitet.
Leitung:
Regula Rickert und Gastdozenten
Tagungsort:
Die Wochenendseminare finden im Raum Kassel in Breitenbach statt.
Unterbringungsmöglichkeiten und Tagungsadresse werden nach der Anmeldung
zugeschickt.
Termine:
Jeweils 12 Wochenenden und ein 14-tägiges
Blockseminar pro Ausbildungsjahr.
Die Wochenendseminare beginnen jeweils um 16 Uhr
am Freitag und enden Sonntag
gegen 15.30 Uhr.
Kosten: pro Wochenendseminar 230,- Euro, Blockseminar 840,- Euro plus Unterbringung und Material.