Chaos und Kreativitaet
Kunst- und körpertherapeutisches Sommerseminar in Schenkenzell vom 10.-23. Aug. 2008
2008 mit dem Thema: "Schaffe dir Deinen Garten der Lüste"
Alte Konzepte und Vorstellungen loslassen, die Masken der Oberflächlichkeit und Beziehungsvermeidung ablegen und sich auf einen tiefen inneren Wachstumsprozess einlassen: Das ermöglichen diese 14 Tage intensiver Arbeit mit der eigenen Lebendigkeit, ihren hellen und dunklen Farben. Skan-Körperarbeit, transformative Energiearbeit und der kreative Umgang mit den Gestaltungsmitteln des Malens und des Plastizierens mit Töpferton helfen uns mit unseren schöpferischen Kräften in Berührung zu kommen und die Hingabe an die eigene strömende Authentizität zu entwickeln, die Fähigkeit mit der uns umgebenden Natur und den Menschen in Beziehung zu sein.
Im Bewegungsausdruck, Tanz und einem sich neu Entwerfen und Verkörpern in Theaterimprovisationen erleben wir die freiwerdenden Kräfte unmittelbar. Wir experimentieren mit den vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten unseres Körpers und finden neue, manchmal überraschende Ausdrucksformen für unsere Lebendigkeit.
Jedes Jahr steht jeweils im Wechsel die Malerei oder die Plastik im Vordergrund der künstlerisch-therapeutischen Arbeit. Die künstlerischen Themen korrespondieren mit dem Erlernen neuer handwerklicher Techniken und sind in jedem Jahr neu.
"Schaffe dir Deinen Garten der Lüste"
Vordergründig betrachtet erscheint es verwerflich dem Lustprinzip zu folgen. Wenn die eigene Lust auf Kosten und zum Nachteil von Anderen ausgelebt wird, ist sie sicher skrupellos. Dann bleibt nur der schale Nachgeschmack oberflächlicher Konsums, haltloser Gier und Ignoranz. Im tieferen Sinne aber gibt es in unserem Geist, unserer Seele und in unserem Körper ein Bedürfnis nach Ausdehnung, nach Ausdruck und lustvoller Gestaltung des Lebens. Diese tiefe Sehnsucht nach dem Leben selbst schließt den anderen Menschen und seine Bedürfnisse nicht aus, sondern findet seine Erfüllung in der zwischenmenschlichen Begegnung, der Resonanz zwischen dem eigen Sein und seinem Umfeld, welches im Individuum unentdeckte kreative Räume freisetzen kann. Dann entdecken wir vielleicht, dass der eigene "Garten der Lüste" nicht im Gegensatz zu dem Garten anderer Menschen und Wesen bestehen muss, sondern sich im gemeinsamen Schaffen wechselseitig bereichern und zur Blüte bringen lässt.
Teilnahmevoraussetzungen:
Besuch eines Einführungsseminars oder einer therapeutischen Einzelsitzung.
|
Seminarleitung: |
| Regula Rickert |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|