Kreative Supervision
Stress und
psychische Belastungen am Arbeitsplatz nehmen nach neuesten
Berichten des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP) immer mehr
zu. Die steigende Arbeitsintensität und die damit verbundenen
hohen Belastungen im Arbeitsalltag erfordern eine psychisch stabile
Persönlichkeit. Wenn persönliche Krisen,
Schicksalsschläge, körperliche Erkrankungen, langfristige
Überlastung oder die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz zunehmen,
kann dies die berufliche Leistungsfähigkeit und Kompetenz
nachhaltig beeinträchtigen. Deshalb investieren immer mehr
Unternehmen in die körperliche und seelische Gesundheit ihrer
MitarbeiterInnen. Sie unterstützen ihre sportlichen
Aktivitäten und die Supervision. Sie bieten
Kurse zu gesunder Ernährung, zu Stressabbau und zur psychischen
Selbstfürsorge an. Führungskräfte können
das Arbeitsklima ihrer Arbeitsgruppe nachhaltig beeinflussen,
wenn sie ihren MitarbeiterInnen gegenüber echte
Wertschätzung entwickeln. Die kreative Supervision
bietet hier den spielerischen Umgang mit zwischenmenschlichen Problemen
und ihren möglichen Lösungen an. Sie erleichtert das
Verbalisieren der belastenden Situation und führt die Beteiligten zu oft ungewöhnlichen Lösungsvorschlägen.
Für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen werden neben betriebswirtschaftlichen
Zielsetzungen zunehmend wirtschaftsethische Leitlinien von Bedeutung.
In einer von den Medien bestimmten Kultur belohnt der Verbraucher
nachhaltiges Handeln und soziale Gerechtigkeit. Unternehmensstrategien,
die zentrale Werte wie Humanität, Solidarität und ethischen
Verantwortung bewusst in ihre Unternehmenskultur einbeziehen und nach
außen glaubhaft vertreten, werden langfristig auf dem Markt
besser bestehen, dies nicht nur, weil sie in einem besseren,
gesundheitsfördernden Betriebsklima Synergien besser nutzen
können. Auch der erfolgreichste Unternehmer wird langfristig seine
Integrität und oft auch seine psychische Gesundheit verlieren,
wenn er maximale Renditen und Spitzengehälter allein als
handlungsweisend erlebt. Regionale und globale Umstrukturierungen
erfordern einen erhöhten Bedarf an Wertemanagment und
persönlicher Stabilität. Diese Stabilität ist
neurowissenschaftlich eng an die Bereitschaft zu übergeordnetem,
systemischem Denken und Handeln geknüpft. Systemisches Denken
favorisiert das Handeln im Sinne eines gemeinsamen Besten. Es hebt sich deutlich von einem reinen Vorteilsdenken und -handeln ab.
Im Kreativcoaching werden mit Hilfe von Systemaufstellungen, einem bildgebenden Verfahren, welche
die Dynamik und die zugrundeliegende Struktur von Problemen und
mögliche Lösungen sichtbar macht, Beziehungsstrukturen
im dreidimensionalen Raum sichtbar gemacht und repräsentiert. Diffus erscheinende
Sachverhalte klären sich im Rahmen eines dynamischen
Diagnoseschemas, welches auf die basale Grammatik und das implizite
Wissen des spezifischen Systems zurückgreift. Im szenischen Raum
der Aufstellung werden Repäsentanten verortet und im
Beziehungsfeld zu ihrer repräsentativen Wahrnehmungen befragt. Es
gibt bis heute keine wissenschaftlich fundierte Forschung, welche die
auftretenden überraschend präzisen und beeindruckenden
Wahrnehmungen der Repräsentanten erklärbar macht.
Entscheidend ist aber ihre Einsetzbarkeit zur bildhaften
Rekonstruktion eines Sachverhalts und der Offenlegung seines Potentials
für nachhaltige Lösungen.
Unternehmer, Personalentwickler und Manager können das
Kreativcoaching sowohl im Einzelsetting als auch in der jeweiligen
Führungsgruppe nutzen. Dazu können Sie Einzelsupervision,
Inhouse-Seminare und Seminare in unserem Haus buchen. Ansprechpartner
ist hier Frau Regula Rickert.